Es ist eine Geschichte, die möchte man so gar nicht glauben. So unglaubwürdig, widerwärtig und unwahr erscheint sie. Doch diese Geschichte stimmt wirklich – und das macht fassungslos! Anfangs dachte ich, ich bin auf einer Satire-Seite gelandet als ich diesen Artikel las. Doch die traurige Wahrheit ist: Affen werden wirklich in die Prostitution getrieben!

Indonesien – Stellen Sie sich eine Wellblechhütte in den Regenwäldern in Indonesien vor – darin eine dreckige, versiffte Matratzen auf der ein Orang-Utan-Weibchen liegt, kahl geschoren, billig geschminkt und der Körper von täglichem Missbrauch gezeichnet. Jeden Tag vergehen sich dutzende Männer in einem dieser indonesischen Affen-Bordellen an den hilflosen Tieren. Angerichtete körperliche und seelische Schäden interessieren die Täter nicht. Es ist – wie bereits erwähnt – eine Geschichte, die jede Vorstellungskraft sprengt.

Aufgebaut wie ein Kinderpornoring

Diese Art von Grausamkeit geschieht täglich im Regenwald von Indonesien. In den abgelegenen Dschungeldörfern ist die Vergewaltigung von Affen traurigerweise mittlerweile an der Tagesordnung. Was sich für uns nach Sodomie anhört, ist in Wirklichkeit noch viel mehr. Dies sind keine Einzelfälle, sondern ein gut organisierter, professionell geführter Prostitutionsring. Mittlerweile leben nur noch ca. 50.000 Orang-Utans in freier Wildbahn und diese werden von Wilderern gejagt und gefangen genommen, um sie anschließend an ein „Bordell“ zu verkaufen.

Hat ein Affe „Glück“, wird er Gogo in einer Bar

Richtig grausam ist, dass oft das Weibchen erschossen wird, wenn es gerade ein Junges zur Welt gebracht hat. Anschließend wird das Junge in die Sex-Sklaverei verkauft. Den „Zuhältern“ sind junge Affen natürlich lieber als ältere, denn jungen Tieren kann man die Scheu vor Menschen besser nehmen.

Nachdem die Orang-Utas auf die verschiedenen Dörfer verteilt wurden, werden sie zuerst zu Haushaltshilfen abgerichtet. Als ausgewachsene Affen werden sie täglich rasiert, lächerlich geschminkt und schlussendlich mehrmals am Tag vergewaltigt. „Glück“ haben nur diejenigen, die als Gogo-Affen in Bars arbeiten „dürfen“.

Was für ein widerlicher, abartiger und kranker Mensch muss man sein, dass man sich an Affen – oder allgemein an Tieren – vergeht!

Warum diese Menschen Sex mit Tieren haben, ist leider schnell und simpel erklärt – weil es billiger ist als zu einer menschlichen Prostituierten zu gehen. Kunden der Affen-Bordelle sind meist bettelarme Leute, die einfach nur Sex wollen, egal mit wem oder was und wenn ein geschminktes und rasiertes Affenweibchen vor ihnen liegt, stört sie das auch nicht. Für manchen macht sogar dies genau den Reiz an der Sache aus.

Affen wehren sich nicht, weil sie zu gutmütig sind

Die Frage, die sich wohl jeder stellt: Wieso greifen die Affen die Menschen nicht an und wehren sich? Die Antwort lautet, weil Orang-Utans zu gutmütig sind und nach einer gewissen Zeit einfach resignieren. Dieser Missbrauch hat schwerwiegende Folgen für die armen Tiere – nicht nur körperlich! Die geschundenen Affen bekommen Depressionen und Gedächtnisstörungen – viele wollen sich sogar das Leben nehmen, obwohl die in Gefangenschaft lebenden Affen eh nur eine maximale Lebensdauer von 15 Jahren haben. In freier Wildbahn werden sie zwischen 45 und 50 Jahre alt!

Doch wieso wird nichts dagegen unternommen. Aus einem ganz einfachen Grund – Korruption und Armut regieren das Land. Rettungsaktionen durch Tierschutzverbände konnten in der Vergangenheit nur mit einem riesen Aufgebot an Polizisten durchgeführt werden, denn die Dorfbewohner leisten in der Regel massiven, bewaffneten Widerstand. Und wenn doch mal ein Vergewaltiger oder „Zuhälter“ verhaftet wird, ist er spätestens am nächsten Tag wieder frei – Korruption sei Dank.

Hoffnung gibt, dass dieses Thema mittlerweile weltweit für Aufsehen gesorgt und sich die Tierschutzorganisation WWF dem ganzen angenommen hat. Bleibt zu hoffen, dass WWF mehr ausrichten kann als ansässige Tierschutzorganisationen in Indonesien.

Quellenverweise: 
Morgenpost
Spiegel.de
Bash-Magazin.com
Focus.de
Welt.de / N24
Mimikama.at

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