Das Schicksal des Zirkuselefanten Tyke bleibt auch mehr als 20 Jahren nach seinem erschütternden Tod unvergessen. Nach vielen Jahren der Folter in einem Zirkus, in dem Elefanten jeden Tag missbraucht wurden mit den Spitzen großer Haken, von der Sorte Angelhaken, die ihre Haut in den sensibelsten Teilen schneiden, möchten wir nochmal an den heldenhaften Elefanten erinnern.

Tyke wurde wahnsinnig und tötete den Mann, der ihm erniedrigende Zirkustricks beibrachte, um Geld zu verdienen und schaffte es in der Innenstadt von Honolulu zu entkommen, verzweifelt suchte er nach seiner verlorenen Freiheit und der Ruhe seines Lebensraumes, einem Leben ohne Schmerzen und Angst.

Im Gegensatz zu dem, was Ihr vielleicht erwartet, wurde er von der Polizei und lokalen Bürgern umzingelt, die 86 Kugeln in den müden Körper feuerten. Trotzdem dauerte es 2 Stunden, um zu sterben – 2 Stunden, in denen jede Hilfe oder tierärztliche Betäubung verwehrt wurde. Es wird oft gesagt, dass Tiere keine Stimme haben, aber die Augen auf dem letzten Bild von Tyke schreien uns an. In seinem Blick voller Angst, Trauer, Unglauben, für seine Selbstverteidigung verfolgt zu werden, sehen wir diesen Geist, der nicht gebrochen werden kann; die Hoffnung, die 20 Jahre Folter und Tod erträgt, die unbezwingbare Macht eines Charakters auf der Suche nach seiner Befreiung von Folter.

Es gibt kein Lebewesen auf der Welt ohne Recht auf Leben und Freiheit. Kein Gesetz rechtfertigt Folter gegen Unschuldige, und wir fragen uns immer noch, was einen Menschen dazu motiviert, einem unschuldigen Wesen Schmerz zuzufügen, welches auf Dich schaut mit großen Augen voller Entsetzen!

Achtung vor den Bildern im Video: http://www.youtube.com/watch?v=RNy97mV41qQ

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