Haustiere gehören für uns zum alltäglichen Leben und werden meistens sogar als Familienmitglieder gesehen. Singles leben mit ihrem Hund oder ihrer Katze und wertschätzen das Tier ebenso, wie einen Partner. Auch die kleineren Gesellen, wie Wellensittich, Hamster, Meerschweinchen oder Kaninchen, um nur einige zu nennen, genießen Aufmerksamkeit und werden geliebt und verwöhnt. Sie erhalten gesunde Nahrung, Spielzeug oder andere individuelle Utensilien, von der Moxonleine bis zum Luxuskäfig oder sogar einem eigenen Zimmer. Es fehlt ihnen sozusagen an nichts.

Nachhaltigkeit statt Massentierhaltung

Es gibt jedoch Haustiere, die uns nicht als treuer Freund begleiten und uns trösten, wenn wir traurig sind. Sie können aus Platz- und Hygienegründen nicht mit uns im Haus oder in der Wohnung leben, sondern werden in Ställen gehalten. Die Rede ist von Schweinen, Rindern und dem lieben Federvieh. Sie sind ebenso bedeutend für uns, denn sie liefern unsere Nahrung, wie Milch und Eier oder werden zu Fleisch verarbeitet. Menschen, die in der Stadt leben, bekommen wenig davon mit, wie es diesen Haustieren geht. Ab und zu gibt es einen Skandal wegen nicht sachgemäßer Haltung oder Schlagzeilen bezüglich Schweine-, Geflügelpest oder gar Rinderwahnsinn. Es gibt bereits einige Menschen, die sich für unsere tierischen Nahrungslieferanten einsetzen, aber die Massentierhaltung ist nach wie vor in vollem Gang. Es ist höchste Zeit, dass wir uns auch hier auf Nachhaltigkeit besinnen, denn wir sind diejenigen, die massenhaft kaufen und dieses Leiden dadurch zulassen und fördern.

Jeder einzelne Mensch kann etwas bewegen, denn wir bestimmen durch unser Verhalten, auch in Bezug auf die Nahrung, wie unsere Welt aussieht. Es ist nicht schwer, einmal darüber nachzudenken und sich bewusst zu machen, was da eigentlich passiert in den Ställen. Seien Sie mutig, schauen Sie sich die YouTube-Filme und Dokumentationen im Internet an, es kostet nicht einmal etwas. Machen Sie die Augen nicht länger zu, denn nur ein Mensch, der mit einem Unrecht konfrontiert wird und es mit eigenen Augen sieht, kann etwas dagegen tun. Für ein gutes Gewissen und die Nachhaltigkeit unserer Erde lohnt es sich. Keiner soll auf Fleisch und Milchprodukte verzichten, obwohl sie für den Menschen erwiesenermaßen nicht lebenswichtig sind und sogar Gesundheitsprobleme verursachen können, wenn sie übermäßig konsumiert werden.

Mehr Wertschätzung für Tiere durch bewussten Konsum

Bewusstes Einkaufen ist ein wichtiger Schritt, um Abhilfe zu schaffen. Kaufen Sie ihr Fleisch wieder beim Schlachter und nicht beim Discounter. Lassen Sie Fleisch wieder zu etwas Besonderem werden, denn es ist ausreichend einmal in der Woche Fleisch zu essen. Probieren Sie vegane und vegetarische Alternativen, auch in Bezug auf Kuhmilch. Übrigens ist es ein Trugschluss, dass natürliche Lebensmittel teurer sind als Fertigprodukte. Seien Sie kreativ, Kochen Sie mit lieben Menschen zusammen, das entspannt und macht Spaß. Denken Sie daran, tägliche Bewegung und gesunde Nahrung sind die besten Voraussetzungen für ein langes Leben.

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  • Person streichelt einer Kuh über den Kopf: ©Capri23auto - Pixabay.com