Dieser Unfall hatte es in sich. Kurz formuliert: Hund verletzt, Katze gerettet und ein demoliertes Auto. In Thüringen hat ein tierischer Unfall die Polizei auf den Plan gerufen. Zuerst hatte ein Autofahrer in Sömmerda gebremst, weil sich eine Katze auf der Straße befand, und verletzte dann einen Hund.

Unfall - Auto mit einem Frontschaden

Gejagte Katze verursacht Unfall

Nichtsahnend befuhr ein Autofahrer eine Straße in Sömmerda, als eine Katze plötzlich die Straße überquerte. Offenbar wurde sie von zwei Hunden gejagt, die sich von ihrer Leine losgerissen hatten. Der Autofahrer bremste, um die Katze zu retten – zu plötzlich. Einer der Hunde, die die Katze gejagt hatten, prallte gegen das Fahrzeug des Fahrers und wurde verletzt.

Der verletzte Hund kam in die Tierklinik. Am Fahrzeug selbst entstand ein Sachschaden in Höhe von 1.000 €. Über das Schicksal der Katze ist nichts bekannt. Sie verließ unerkannt den Ort des Geschehens.

Unfall - verletzter Hund

Wer haftet bei Unfallschaden?

Der Sachschaden am Fahrzeug war beachtlich, umso dringender stellt sich die Frage, wer für den Schaden aufkommt. Den Autofahrer trifft in diesem Fall keine Schuld.
Im Bürgerlichen Gesetzbuch § 833 steht dazu: „Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.“ Das heißt, der Hundehalter muss in unbegrenzter Höhe für alle Sach- und Vermögensschäden und Verletzungen aufkommen, die der Hund verursacht hat. Das Gesetz besagt nämlich, dass allein die Haltung eines Tieres eine unberechenbare Gefahr darstelle.

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