Früher gehörte der Umgang zwischen Kindern und Tieren zum Alltag. In der heutigen Zeit ist dies allerdings kaum noch der Fall. Gerade Kinder, die in der Stadt groß werden, treten kaum noch in Kontakt mit tierischen Bekanntschaften. Dabei ist die enge Bindung zu Tieren bereits seit Urzeiten fester Bestandteil der Menschheit.

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Gerade für die Entwicklung von Kindern hat der Umgang mit Tieren positive Auswirkungen. Hier werden emotionale, geistige und soziale Fähigkeiten ausgebildet und geschult. Dabei muss nicht gleich ein eigenes Haustier in die Familie geholt werden – selbst regelmäßige Besuche auf einem Bauernhof können eine Bereicherung für die Entwicklung des Kindes sein. Dabei müssen aber stets bestimmte Verhaltensregeln beachtet werden.

Kleinkind mit Hund

Das erste Kennenlernen

Bevor der Kontakt zwischen Kindern und Tieren sich intensivieren kann, müssen sich beide Parteien erst einmal kennenlernen. Egal, um welche Tierart es sich handelt, ein ruhiger Umgang bei der ersten Begegnung ist Pflicht.
Lassen Sie sich in Ruhe beschnuppern und gestatten Sie auch Ihrem tierischen Mitbewohner die Möglichkeit, sein neues Reich in Ruhe kennenzulernen. Da ein neues Zuhause viel Stress für das Tier bedeutet, braucht es einen ruhigen Rückzugsort, an dem es nicht gestört wird. Ihr Kind sollte ebenfalls lernen, dem Tier Pausen und Ruhe zu gestatten.

Junge mit Hund

Verhaltensregeln für Mensch und Tier

Um ein freundliches und vor allem gewaltfreies Miteinander gewährleisten zu können, müssen bestimmte Verhaltensregeln eingehalten werden. Hierbei ist es besonders wichtig, Kindern zu vermitteln, dass Tiere keine Spielzeuge sind, sondern Lebewesen. Generell greifen hier folgende Regeln:

  • Lesen Sie die Körpersprache des Tieres.
  • Ein Tier braucht Freiräume.
  • Ruhepausen müssen eingehalten werden.
  • Auch ein Tier braucht Grenzen und Erziehung.
  • Ein respektvoller Umgang zwischen Kindern und Tieren ist das A&O.

Kleinkind mit Hund vor Wand

Hygiene muss sein

Gerade bei jüngeren Kindern ist ausreichende Hygiene äußerst wichtig. Auch wenn etwas Schmutz meist als immunstärkend angesehen wird, sollte bei Tieren, die Fell haben und es demnach auch verlieren können, regelmäßig gesaugt werden. Besonders das Kinderzimmer und vor allem das Kinderbett müssen von Tierhaaren befreit werden, damit sich keine möglichen Allergien entwickeln. Auch sollten die Hände und die Arbeitsflächen vor der Zubereitung von Lebensmitteln gründlich abgewaschen werden.
Lassen Sie Ihren tierischen Mitbewohner regelmäßig von einem Tierarzt untersuchen. Denn gerade der innige Kontakt zwischen Kindern und einem erkrankten Tier kann zu gefährlichen Ansteckungen führen. Auch eine ausreichende Fellpflege gehört gerade bei Langhaar-Tieren zu einem absoluten Muss. Ein gesundes Tier ist schließlich ein glückliches Tier.

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Kinder und Tiere - E-BookKuschelig, verschmust, verspielt – für die Entwicklung der sozialen Komponenten ist das Zusammenkommen zwischen Mensch und Tier bereits im Kindesalter von großer Bedeutung. So spielt die Freundschaft zwischen Kind und Tier nicht nur positiv auf Körper und Seele ein, sondern ist auch förderlich für die Feinmotorik sowie die gesundheitliche Verfassung des Kindes.

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