Die Vogelgrippe ist nun auch in Leipzig angekommen. Nachdem am vergangenen Wochenende bei einer verendeten Wildente das Vogelgrippe-Virus festgestellt wurde, wurden in weiten Teilen des Stadtgebiets strenge Regeln für Geflügel-Betriebe. In diesen Bereichen dürfen Hunde und Katzen nur noch angeleint ins Freie.

Vogelgrippe - Feder

Leipzig appelliert an Leipziger

Am Montag wiederholte die Stadt Leipzig ihren Appell an Haustierbesitzer in der sächsischen Stadt, alle Vorsichtsmaßnahmen gegen eine Ausbreitung der Vogelgrippe zu beachten. Vor allem die Leinenpflicht stand bei diesem Appell im Vordergrund. Doch auch andere Vorsichtsmaßnahmen müssen zum Schutz vor einer Ausbreitung beachtet werden.

Diese Punkte müssen außerdem beachtet werden:

  • freilaufende Hunde und Katzen sind verboten, müssen aber nicht eingesperrt werden
  • Tierkot an Pfoten der Tiere darf nicht mit ins Stadtgebiet geschleppt werden
  • Hunde und Katzen müssen von toten Vögeln ferngehalten werden
  • verendete Greif- oder Wasservögel müssen dem Veterinäramt gemeldet werden (Verendete Tiere können mit einer Plastiktüte angefasst und zur Analyse ins Veterinäramt gebracht werden)
Vogelgrippe - Hund und Katze

Beobachtungsgebiete und Sperrbezirk

Nachdem am Freitag bei einer toten Wildente vom Cospudener See das Virus der Hochpathogenen Aviären Influenza H5 durch das Friedrich-Löffler-Institut festgestellt wurde, wurden die Gebiete Knautkleeberg, Hartmannsdorf-Knautnaundorf und Kanuthain zu Sperrbezirken erklärt. Hier gilt eine strenge Stallpflicht, teilte das Veterinäramt Leipzig mit. Die Gebiete Böhlitz-Ehrenberg, Zentrum-Nordwest, Zentrum-Ost, Leutzsch, Zentrum-Nord, Sellerhausen-Stünz, Volkmarsdorf, Engelsdorf, Mölkau und Althen-Kleinpösna wurden zu Beobachtungsgebieten erklärt.
Bisher wurden keine weiteren Fälle bekannt. Die Lage sei stabil, teilte die Stadt Leipzig mit. Die bisher geltenden Vorsichtsmaßnahmen bleiben trotzdem bestehen.

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