Bei einem Ausflug in den Bergen geschah das Unfassbare. Der Retriever Mo lief davon und war – trotz intensiver Suchmaßnahmen – unauffindbar. Obwohl der darauffolgende Winter hart war, gab es ein glückliches Ende für Hund und Besitzer.

Im vergangenen September verschwand der damals 13 Jahre alte Chesepeake Bay Retriever bei einem Jagdausflug und wurde nicht mehr gefunden. Seine Besitzer waren traurig und blieben weitere drei Monate in dem Ort, in dem Hund entlaufen war, und suchten das Tier. Irgendwann war das Wetter so unwirtlich, dass die Suche abgebrochen werden musste.

Naturschützer retten halb verhungerten Hund

Vor einem Monat kam dann die Meldung eines Hunderetters, der einen fast verhungerten, kollabierten Hund in der Nähe des Hofes gefunden hatte. Dem Äußeren nach musste das Tier monatelang in der Wildnis gelebt haben, bevor er gefunden wurde.

Daraufhin veröffentlichte der Retter Fotos des Hundes auf Facebook, um die Besitzer ausfindig zu machen. Auch die Besitzer sahen den Eintrag, glaubten aber nicht mehr an ihr Glück, nachdem sie mehrere Falschmeldungen verfolgt hatten.

Der Findling befand sich in einem schockierenden Zustand. Er war taub und wog nur noch die Hälfte seiner selbst. Daher warnte der Finder das Paar vor dem ersten Wiedersehen. Trotzdem wirkte Mo für seine Besitzer nicht fremd, als sie ihn nach langer Zeit wiedersahen. Bestimmte Verhaltensmuster verrieten ihnen, dass es sich eindeutig um ihren vermissten Hund handelte.

Der Hunderetter war bereits nach kurzer Zeit von Mo beeindruckt, denn die Winter in den Bergen Idahos sind auch für Tiere eine sehr strapaziöse Zeit. Daher gab er ihm den Namen „Die Legende“. Ruhm möchte er nicht für sich beanspruchen. Den Überlebenswillen des Heimkehrers kommentierte er mit den Worten „Wer Mo gerettet hat? Mo hat Mo gerettet“.

Bildquelle:

  • dog-792373_960_720: © Pixabay
  • dog-792336_960_720: © Pixabay