Das Thema Hundefutter ist beinahe eine Wissenschaft für sich, denn fast jeder Hundebesitzer oder Tierarzt hat dazu eine andere Meinung. Bei einem Punkt sind sich jedoch alle einig, und zwar, dass eine Futterumstellung im Winter sinnvoll und notwendig ist. Schließlich ist es wichtig, dass Dein Hund alle wichtigen Nährstoffe bekommt, die er ganz besonders im Winter braucht.

Hunde haben erhöhten Nährstoffbedarf im Winter

„Hunde benötigen im Winter zwangsläufig eine größere Portion Hundefutter“ –  Eine Regel, die so nicht zwangsläufig stimmen muss. Was jedoch stimmt, ist die Tatsache, dass Dein Vierbeiner im Winter deutlich mehr Energie benötigt. Schließlich muss sich der Körper Deines Hundes warmhalten, was Deinen Hund viel Energie kostet. Natürlich hängt dies auch von Faktoren wie zum Beispiel der Bewegung oder der Fellbeschaffenheit Deines Hundes ab. Insbesondere bei Minusgraden ist es in der Regel sinnvoll, wenn Du die Futtermenge erhöhst, denn dann kann es sein, dass das Winterfell Deinen Hund allein nicht mehr warm genug hält. Bewegt sich Dein Hund im Winter ebenso viel wie im Sommer, ist eine Futterumstellung im Winter sinnvoll, denn dann ist der Energiebedarf Deines Hundes meist erhöht. Damit Du sicher gehen kannst, solltest Du im Winter regelmäßig das Gewicht Deines Hundes kontrollieren. Auf diese Weise vermeidest Du Unter- und Übergewicht und kannst die Futtermenge dementsprechend an Deinen Hund anpassen. Bist Du Dir dennoch unsicher, solltest Du Dich auf den Rat Deines Tierarztes verlassen.

Hund rennt durch den Schnee

Geeignete Futterumstellung im Winter

Nicht nur im Winter, sondern grundsätzlich in allen Monaten solltest Du darauf achten, Deinen Hund so ausgewogen wie möglich zu ernähren. Im Winter spielen jedoch hochwertige Eiweiße, Biotin, Zink und B-Vitamine eine entscheidende Rolle. Zudem sollte Dein Hund immer mit ungesättigten Fettsäuren versorgt werden. Diese stecken zum Beispiel in Lachsöl. Ist eine solche Ernährung nicht möglich, kannst Du auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, die Du im Fachhandel kaufen kannst. Zunächst solltest Du Dich allerdings immer erst von Deinem Tierarzt beraten lassen.

Werden die Nahrungsergänzungsmittel richtig angewendet und dosiert, können sie die Abwehrkräfte Deines Hundes stärken. Der Eiweißgehalt in der Nahrung ist wichtig, da Eiweiße Aminosäuren enthalten und Dein Hund aus diesen Muskelmasse aufbaut oder das körpereigene Abwehrsystem ausbaut. Verfügt Dein Hund über viel Muskelmasse, kann er automatisch auch mehr Wärme in seinem Körper speichern. Dadurch bleibt Dein Hund auch in der kalten Jahreszeit agil.

Vitaminreiches Hundefutter ist wichtig

Natürlich benötigt Dein Hund im Winter auch Futter, das besonders viele Vitamine enthält. Wichtig sind insbesondere die Vitamine C, A, E sowie B-Komplex. Bei den chemischen Prozessabläufen des Stoffwechsels spielen Spurenelemente als sogenannte Koenzyme eine wichtige Rolle. Ist Dein Hund hinsichtlich dieser unterversorgt, so kann diese Unterversorgung nicht nur zu Stoffwechselstörungen führen, sondern auch zu anderen Mangelerscheinungen sowie zu einer erhöhten Infektionsanfälligkeit.

Bei der Futterumstellung im Winter solltest Du also unbedingt beachten, dass das Futter viele Vitamine und ungesättigte Fettsäuren enthält. Schließlich unterstützen diese den Hautstoffwechsel Deines Hundes und haben dadurch einen schützenden Effekt für Haarkleid und Haut. Ein gesundes und dickes Fell schützt Deinen Hund nicht nur vor extremer Kälte, sondern auch vor Verletzungen. Ist Dein Hund unterfelllos oder noch sehr jung, solltest Du ihm im Winter zusätzlich einen Hundemantel anlegen.

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  • Hund rennt durch den Schnee: ©werdepate - Pixabay.com
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