Für manche Menschen ist es selbstverständlich, dass ihre Haustiere im Bett schlafen.  Andere hingegen lassen ihr Haustier nur im Korb nächtigen. Wann Haustiere Körbchen benötigen, und ob sie vielleicht doch hin und wieder einmal in Frauchens oder Herrchens Bett dürfen, erfährst Du hier.

Welpen gehören nicht ins Bett

Meistens fängt es ganz harmlos an. Der Welpe ist so niedlich und wird von jedermann geknuddelt. Gern werden die süßen Tiere auch mit ins Bett genommen. Das kann sich im Laufe der Zeit zu einem echten Problem entwickeln. Halter sollten daher schon früh vorbeugen.

Ruheplatz für den Hund

Für Tiere ist es eine Katastrophe, wenn sie auf einmal nicht mehr im Bett schlafen dürfen. Häufig passiert das, wenn die Tiere anfangen zu schnarchen oder stinken. Bevor Halter ihre Tiere aus dem Bett verbannen, sollten sie ihnen lieber von Anfang an einen festen Ruheplatz bieten. Das kann eine Decke, ein Körbchen oder eine Box außerhalb des Schlafzimmers sein.

Ist der Hund bereits an das Schlafzimmer gewöhnt, kann die Entwöhnung mit Gewinsel und Eroberungskämpfen einhergehen. In diesen Fällen sollten Halter die neue Stelle so schön wie möglich gestalten und notfalls mit Leckerli locken. Das funktioniert bei Hunden sehr gut.

Hund möchte nicht ins Körbchen

Halter, die ihren Hund mit ins Schlafzimmer nehmen möchten, müssen darauf achten, dass sie regelmäßig entwurmt und frei von Zecken und Flöhen sind. Sie sind nicht nur unangenehm, sondern können auch Krankheiten wie Borreliose und bakterielle Erkrankungen übertragen.

Auch die Hygiene muss stimmen. Tiere verlieren viele Haare und bringen den Schmutz von Freigängen mit ins Bett. Darum muss die Bettwäsche häufiger gewechselt werden. Hilfreich ist eine eigene Decke für den Hund oder Katze, die sich nicht zu nah am Gesicht des Menschen befinden sollte.

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Gefahr für Kleinkinder

Generell haben Hunde im Kinderbett nichts verloren. Die Gefahr von Verletzungen ist einfach zu groß. Grundsätzlich sollten Hunde nur unter Aufsicht mit Kleinkindern zusammen sein. Bei Katzen hilft ein Gitterschutz, um zu verhindern, dass Katzen nachts ins Kinderbett springen. Kleintiere wie Meerschweinchen gehören gar nicht ins Bett. Sie können zerdrückt werden.

Rangprobleme bei Hunden

Schläft der Hund immer im selben Bett, kann es zu Rangproblemen kommen. Hütehunde entwickeln zudem einen starken Beschützerinstinkt. Das kann im Alltag zu unerwarteten Aggressionen gegenüber Fremden oder anderen Personen im Bett führen. Im schlimmsten Fall lässt der Hund den Partner gar nicht mehr ins Bett.

Unter Umständen leidet auch die Schlafqualität der Hundebesitzer. Hunde und Katzen haben andere Schlafgewohnheiten als der Mensch. Wenn sie nachts aufwachen und rumlaufen, stört das die Nachtruhe des Menschen. Ideal ist ein Schlafplatz außerhalb des Schlafzimmers.

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