Ein Unbekannter hat in Menden an mehreren Stellen mit Schrauben gespickte Wurst- und Fleischköder ausgelegt. Passanten meldeten den Fund der Polizei und entfernten die gefährlichen Köder. Ordnungsamt und Polizei wollen künftig die betroffenen Bereiche stärker im Auge behalten.

Köder - Labrador schaut ganz neugierig

Labrador entdeckt Köder

Janina Obersdorf traute ihren Augen nicht, als sie mit ihrem Labrador Gassi ging. Auf dem kleinen Fußweg zum Hülschenbrauck Sportplatz entdeckte die 3,5 Jahre alte Hündin etwas Essbares und machte sich bemerkbar. Bevor die 29-jährige Halterin ihrem Hund die Erlaubnis dazu gab, die Salami zu fressen, sah sie sich die Wurst genauer an.

Ein Glück. Beim näheren Hinsehen sah die junge Frau die vier Zentimeter langen Schrauben, die aus der Salami ragten. „Ich übe immer mit meiner Hündin, dass sie anzeigt, wenn sie etwas findet, mich dann anguckt und abwartet“, erzählt Janine Obersdorf, „Das hätte auch schiefgehen können. Ich bin froh, dass es gerade in diesem Fall so gut geklappt hat.“ Wäre Muffin, so der Name der Hundedame, nicht so gut erzogen, wäre sie wahrscheinlich an dem Köder gestorben.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich am Montagmorgen. Hier fand ein Junge mit Schrauben versetztes Hackfleisch. Auch hier ging es glimpflich aus. Der Hund verschmähte das Stück Fleisch und entging damit einer Katastrophe.

Köder - trauriger Hund

Tödlicher Ausgang möglich

Bisher hat kein Hund in Menden die schädlichen Schrauben-Köder gefressen, obwohl sich bereits mehrere Leute beim Ordnungsamt gemeldet hatten, die ebenfalls Köder gefunden hatten. Ein Glück für die Hundebesitzer. Würde ein Hund die gefährlichen Köder fressen, kann das tödlich enden.

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