Symptome

  • Tränende, gerötete Augen: Es kann zu Rötungen der Augenbindehaut kommen. Augentränen
  • Juckende Haut: zu beobachten sind ständiges Kratzen und Knabbern. Oftmals kann man beim Hund auch die Versuche, sich an Möbelstücken oder anderen Gegenständen zu reiben, beobachten.
  • Hautausschlag: das Symptom der juckenden Haut wird oftmals von Hautausschlägen begleitet. Oftmals sind das Gesicht, die Pfoten und die Ohren am ehesten von solchen Erscheinungen betroffen.
  • Kahle Stellen im Fell und gerötete Haut: Manche Hunde kratzen sich so stark, dass es zu kahlen Stellen und Hautrötungen kommen kann.
  • Atemprobleme: Da die Antigene aus Pollen und Gräsern von den Hunden eingeatmet werden, kann es zu Atemproblemen bei Hunden kommen. Durch das Ausschütten von Histamin infolge einer allergischen Immunreaktion schwellen die Atemwegsschleimhäute an, was zu pfeifenden Atemgeräuschen oder auch zu Atemnot führen kann.
  • Laufende Nase und niesen: Diese Krankheitsanzeichen sind zwar nicht ganz so weit verbreitet, wie wir sie von Menschen kennen, können aber beim vom Heuschnupfen geplagten Hund ebenfalls auftreten.

Diagnose

Der Tierarzt wird zunächst versuchen, andere Krankheitsursachen wie Flohbefall, Infektionen oder andere Allergien auszuschließen.
Ein besonders wichtiger Hinweis für das Vorliegen von Heuschnupfen ist das typische saisonale Auftreten der Symptome (zwischen April/Mai und September/Oktober), sowie ein vermehrtes Auftreten der Beschwerden beim Spaziergang im Freien.
Wie beim Menschen ist es auch beim Hund möglich einen Pricktest auf der Haut durchzuführen. Allerdings wird dieser nur in seltenen Fällen durchgeführt, da der Hund diesen als sehr unangenehm empfindet.
Meistens wird der Heuschnupfen durch eine Blutuntersuchung und durch eine Analyse der Atemwegssekrete festgestellt.

Heuschnupfen behandeln

Zur Behandlung von Heuschnupfen kann der Arzt Medikamente wie Kortison oder Antihistaminika verschreiben, die die Reaktion auf die Pollen deutlich einschränken. Weiterhin wird die Gabe von essentiellen Fettsäuren im Futter empfohlen, die den natürlichen Schutzfilm der Haut verbessern können. Zudem kann so verhindert werden, dass sich die Pollen in den Hautporen einnisten. Spezielle Allergie-Shampoos können ebenfalls unterstützend verschrieben werden.

Wie Sie Ihrem Hund helfen können

Sobald bekannt ist, dass Ihr Hund auf Pollen allergisch reagiert, sollte der Kontakt zu diesen Allergenen möglichst vermieden werden. Der Hund sollte während der Heuschnupfen Saison möglichst viel im Haus behalten werden und die Spaziergänge auf ein Minimum reduziert werden. Hierbei kann es auch hilfreich sein, die ausgiebigeren Gassi-Runden in die Tageszeiten zu legen, in denen die Pollenkonzentration am geringsten ist. Nutzen Sie auch die Zeit nach Regenschauern, da die Pollenbelastung in der Luft geringer ist.

Man sollte den Hund während der Heuschnupfenzeit regelmäßig in kühlem Wasser baden und nach dem Spaziergang mit einem feuchten Tuch abwischen. Waschen Sie in der Pollenzeit öfter als gewöhnlich das Hundebett und saugen Sie die Wohnung regelmäßig.

Quelle: www.tierklinik-oberhaching.de

 

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  • Heuschnupfen beim Hund: #124416701 - © Andrea Mayer - AdobeStock