Die Ausbildung zum Jagdhund beginnt bereits am ersten Tag, wenn der Welpe nach Hause kommt. Ab einem Alter von etwa sieben Monaten beginnt die eigentliche Jagdhundeausbildung. Lies hier, was sie alles beinhaltet.

Das beinhaltet eine spezielle Jagdhundeausbildung

Die Erziehung Deines Jagdhundes beginnt im Prinzip bereits in dem Moment, in dem der Welpe zu Dir nach Hause kommt. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Du sich vom ersten Tag an als Rudelführer etablierst und dass Dein Welpe lernt, Respekt vor dem Haus und den Menschen zu zeigen. Grundlegende Disziplin und Konsequenz werden Dir dabei helfen, diese Hierarchie durchsetzen. Die Festlegung von festen Fütterungszeiten und Toilettentraining sollte vom ersten Tag an erfolgen.

Dachshund an der Leine

Im Rahmen der speziellen Jagdhundausbildung lernt der Hund unter anderem:

– Wie die Körpersprache in der Kommunikation zwischen Jagdhund und Jäger funktioniert.
– Wie Fundstellen markiert werden.
– Wie der Jagdhund das Wild aufnehmen muss.
– Wie Entscheidungen über die Distanz getroffen werden.

Die formale Ausbildung zum Jagdhund beginnt mit der Einführung in die Grundlagen guter Jagdarbeit im Alter von etwa sieben Monaten. Das genaue Alter hängt von der Rasse und dem individuellen Welpen ab.

Die Wichtigkeit der frühen Phasen der Ausbildung des Junghundes darf nicht unterschätzt werden. Der Erfolg der Jagdhundausbildung hat viel mit dem Verhältnis zu tun, das zwischen Halter und Jagdhund in den ersten Tagen hergestellt wird.

Kleiner schwarzer Welpe in einer Wiese

Noch bevor der erste Dummy aus dem Beutel genommen wird, muss also viel Vorarbeit geleistet werden, um eine starke Verbindung zwischen beiden herzustellen.

Einige Ausbilder zeigen die Tendenz, zu früh zu viel zu tun. Es ist nicht empfehlenswert, Dummies für Welpen unter sechs Monaten zu werfen. Ein Retriever oder ein Cocker Spaniel-Welpe, der eine Socke oder einen Tennisball zurückholt, sagt nichts über seine zukünftigen Fähigkeiten als effektiven Arbeitshund aus.

Voraussetzungen: Der Hund muss schussfest sein

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Ausbildung und den Einsatz als Jagdhund ist, dass der Hund schussfest ist. Hunde, die beim Absetzen des Schusses in Panik reagieren oder bereits zuvor in Erwartung des Schusses Fehler begehen, sind für den Einsatz auf der Jagd ungeeignet.

Der Hund wird bereits früh während seiner Ausbildung an Schüsse gewöhnt. Diese werden beim Werfen des Dummies abgegeben. Der geeignete Jagdhund wird mit Interesse den Schuss wahrnehmen und zugleich die Flugbahn des Dummies verfolgen. So lernt der Hund, nach einem Schuss aufmerksam nach stürzenden Objekten Ausschau zu halten und diese anschließend zu markieren.

Hund schaut mit Hundeblick nach oben

Kosten der Ausbildung

Die Kosten der Ausbildung zum Jagdhund hängen im Wesentlichen vom Grad der Eigeninitiative ab. Wer nicht dazu bereit oder in der Lage ist, Zeit und Arbeit in die Ausbildung zum Jagdhund zu investieren, muss mit Kosten der Ausbildung von EUR 600 bis 1500 je Monat (bei externer Unterbringung) rechnen. Die Dauer der Grundausbildung hängt dabei vom individuellen Hund sowie den Trainingszielen ab und liegt zumeist zwischen vier und sechs Monaten.

Auch nach dieser Grundausbildung müssen fortlaufend weitere Trainingseinheiten erfolgen, um den jagdlichen Einsatz des Hundes zu unterstützen und zu verbessern.

Bildquelle:

  • Dachshund an der Leine: @klausneu - Pixabay.com
  • Kleiner schwarzer Welpe in einer Wiese: @isakarakus - Pixabay.com
  • Hund schaut mit Hundeblick nach oben: @doanme - Pixabay.com
  • Jagdhund liegt am Boden in einem Wald: @romanhoertner - Pixabay.com