Die Birma-Katze (Felis silvestris catus) im Rassenporträt: Es ist einfach wunderbar, mit einer Birma-Katze zusammen zu leben. Im folgenden Artikel haben wir alle Informationen über die heilige Birma-Katze für Euch.

Ihre geheimnisvolle Aura, die Sanftheit, ihre Anmut und Grazie sowie die enge Verbundenheit zum Menschen machen die Birma-Katze zu etwas ganz Besonderem und bei Katzenliebhabern sehr begehrt. Die Heilige Birma, wie diese Katzenrasse auch genannt wird, zeichnet sich durch ihre bemerkenswerten Charaktereigenschaften aus. Sie mutet geradezu mystisch an, sie ist unglaublich verspielt, sie liebt es, immer mit dabei zu sein, wenn sich etwas Aufregendes oder Spannendes ereignet. So ist die Birma-Katze ein kostbarer Begleiter, der sich ideal für die Wohnungshaltung eignet.

Sie sind einfach außergewöhnlich

Ihre Bravheit, ihre Intelligenz und ihre Neugier sind typisch für die Birma-Katze. Die Birma-Katze kann einfach nicht genug davon bekommen, wenn sich der Mensch mit ihr beschäftigt und sie gemeinsam mit Wollfäden oder mit einem Federbällchen spielen. Ihre tapsigen, vergnüglichen Bewegungen und ihre fast stete Zuwendung zu ihren menschlichen Bezugspersonen lässt wahrlich die Herzen so mancher Zweibeiner höher schlagen. Birma-Katzen verstehen sich ebenfalls ganz hervorragend mit anderen Katzen.

Birma-Katze ist müde

Zur Info: Wenn du nun glaubst, dass die Birma-Katze angepasst und langweilig sei, dann ist das ein Trugschluss. Das Zusammenleben mit Birma-Katzen ist etwas Unvergleichliches, denn ihr Entdeckungsdrang und ihre Lust auf Neues und Spannendes sind in den unterschiedlichsten Alltagssituationen deutlich spürbar. Es ist immer wieder die reine Freude, die Heilige Birma bei ihrem leichtfüßigen Spiel, ihren spielerischen Abenteuern und ihren tapsigen Bewegungen zu beobachten und sich von ihnen in den Bann ziehen zu lassen. So liebenswert und verspielt die Birma-Katze ist, so einfach und unkompliziert gestaltet sich auch ihre Pflege.

Beschreibung

Bereits seit 1925 ist die Birma-Katze als Rasse anerkannt. Wenn gleich sich zahlreiche Märchen und Mythen um die Halblanghaarkatze ranken, wodurch sich auch ihr Beiname „Heilige Birma“ erklärt, ist die wahre Geschichte eine andere. So handelt es sich bei dieser Rassenkatze ursprünglich um eine in Frankreich erfolgte Kreuzung zwischen Siam- und Perserkatzen. Erst nach dem zweiten Weltkrieg bezog man bei der Züchtung der Birma-Katze weitere Katzenrassen mit ein. Ziel war es, die Zuchtbasis insgesamt auszubauen und zu vergrößern. Birma-Katzen können ein Alter von 10 bis 20 Jahren erreichen. Das Gewicht eines Katers beträgt im Durchschnitt etwa 4,5 bis 6 kg, wohingegen das Gewicht der Weibchen maximal 3 kg beträgt. Du kannst Birma-Katzen in fast jeder beliebigen Farbe bekommen. Ihre ursprüngliche Farbgebung ist Seal-Point, und häufig kommt auch die Farbe Lilac-Point vor. Überdies sind Birma-Katzen in Red-Point und Cream-Point zu finden.

Der Charakter der Birma-Katze

– anhänglich und treu
– verspielt
– entdeckungsfreudig
– sehr menschenbezogen
– ausgesprochen aktiv
– verschmust
– kinderlieb
– sehr verträglich mit Artgenossen
– sehr gut erziehbar

Birma-Katze mit blauen Augen beobachtet etwas

Die faszinierende Optik der Heiligen Birma

Die Größe der Birma-Katze mit Blick auf ihre Kopf-Rumpf-Länge beläuft sich meist auf etwa 50 cm. Ihre fast runden Augen bestechen durch ein leuchtendes, strahlendes Tiefblau. Sie zeichnet sich durch einen leicht ovalen Kopf und eine etwa mittelgroße Nase aus. Ihre Hinterhand ist vergleichsweise stark ausgeprägt und ihre weit auseinander stehenden Öhrchen mit ihrer sanft abgerundeten Spitze tragen ihren Teil zu dem exquisiten Erscheinungsbild der Birma-Katze bei.

Charakteristisch sind überdies die weißen Pfötchen, welche übrigens als Handschuhe bezeichnet werden. Ganz gleich, ob du eine Seal-Point, eine Cream-Point, eine Red-Point oder eine Lilac-Point hast: Ohne ihre niedlichen weißen Pfoten läuft bei der Birma-Katze sprichwörtlich nichts. In der Tat ist ihr Erscheinungsbild einzigartig und mit nichts zu vergleichen. Dieser Umstand sowie ihre anhängliche, verschmuste und freundliche Art, ihre Entdeck machen sie buchstäblich unbezahlbar. Entsprechend hoch ist auch der Preis, der üblicherweise für die Heilige Birma veranschlagt wird. Für weniger als 600 Euro wirst du sie bei einem guten Züchter sicherlich nicht bekommen.

Birma-Katze: Charakter

Die Birma-Katze besticht durch ihr einzigartiges, zutrauliches und treues, neugieriges Wesen. Sie ist ausgesprochen leicht zu erziehen, was sie bereits von den meisten anderen Katzenrassen deutlich unterscheidet. Birma-Katze sind offenbar stetig bemüht, all die Dinge zu tun, die dem Menschen gefallen. Einzig vor diesem Hintergrund hat sie folglich etwas mit einem Hund gemein. Ein Aspekt, der bei fast allen anderen Katzenrassen völlig undenkbar wäre, denn sie haben bekanntlich ihren ganz eigenen Kopf. Ihr liebenswertes, freundliches Wesen sind weitere Attribute, die diese Katzenrasse so außergewöhnlich machen. Sie ist treu und anhänglich. Zudem punkten Birma-Katzen durch ihre kinderlieben Eigenschaften. In der Tat lieben sie es, nach Herzenslust mit kleinen und größeren Kindern zu toben und ihrem lebenslustigen Temperament freien Lauf zu lassen.

Genauso gerne spielt sie natürlich auch mit den Erwachsenen. Die Birma-Katze entspringt aus einer Züchtung aus dem 20. Jahrhundert und ist mittlerweile weltweit als Zuchtkatze beliebt. Seit jeher ist ihre Haltung unkompliziert, bedarf aber individueller Zuwendung. Als Einzelgänger ist sie vorzugsweise nachts aktiv. Zugleich weiß sie die unmittelbare Nähe zum Menschen sehr zu schätzen. Geschlechtsreif ist sie etwa im Alter von sechs bis 12 Monaten. Sie ist das ganze Jahr hindurch paarungsfähig, wobei im Falle einer Trächtigkeit eine Tragzeit von etwa 60 bis 65 Tagen zu kalkulieren ist. Etwa drei bis fünf Jungtiere pro Wurf sind möglich.

Birma-Katze mit schwarzen Pfoten liegt im Bett

Pflege

Bei den meisten Birma-Katzen handelt es sich um Kurzhaar- oder um Halbkurzhaarkatzen mit seidig-weichem Fell. Wichtig ist es, sie regelmäßig zu bürsten, um Verfilzungen zu vermeiden. Bei Kurzhaar ist die Gefahr der Knötchenbildung oder des Verfilzens nicht ganz so stark ausgeprägt, wie bei den bekannteren Halbkurzhaarkatzen. Vor allem im Bereich der dichten Halskrause ist eine intensive Pflege unabdingbar. Ansonsten weist die Birma-Katze relativ wenig Unterwolle auf, was die Pflege insgesamt erleichtert. Kannst du dies gewährleisten, wird das Fell dauerhaft seidig bleiben. Häufige Probleme mit Blick auf Erbkrankheiten sind nicht bekannt.

Allerdings ist mitunter zu beobachten, dass manche Birma-Katze schielt. Man vermutet, dass dies auf die ursprüngliche Züchtung mit Siam-Katzen begründet sein kann. Während Hofkatzen bzw. Freigänger relativ rasch immun gegen Erkrankungen unterschiedlichster Art sind, ist das bei Hauskatzen ein wenig anders. Dies liegt schlicht und einfach daran, dass die Wohnungskatzen, wie auch die Birma-Katze, nur in einem bestimmten Maße mit Keimen, Viren und Co. in Berührung kommen und daher nicht über das Abwehrsystem verfügen, das die aktiven Freigänger auszeichnet. Besondere Auffälligkeiten hinsichtlich der Gesundheit einer Birma-Katze sind allerdings nicht bekannt.

Bildquelle:

  • Birma-Katze ist müde: © Pixabay
  • Birma-Katze mit blauen Augen beobachtet etwas: © Pixabay
  • Birma-Katze mit schwarzen Pfoten liegt im Bett: © Pixabay
  • Birma-Katze lehnt sich an einen Pelz: © Pixabay