Das passende Schutznetz

Um gefährliche Kletteraktionen und böse Stürze zu vermeiden, eignen sich am besten spezielle Katzenschutznetze. Diese gibt es in verschiedenen Farben und Ausfertigungen im Handel. Als Richtwert für die Maschenweite gilt: das Netz ist sicher, wenn der Kopf der Katze nicht durch die Maschen passt. Denn sonst könnte die Katze hindurchschlüpfen oder sich im schlimmsten Fall ernsthaft am Netz verletzen oder sogar ersticken.

Auch die Wahl des Materials ist entscheidend. Bei Netzen aus Polypropylen oder Nylon sollte die Garnstärke bei circa 0,9 bis 1,2 Millimetern liegen, zudem sollte das Netz beständig gegen Witterungseinflüsse und UV-Licht sein. Besonders reißfest sind Netze mit eingewebtem Edelstahldraht.

Hinweis: Mieter sollten beim Katzennetz nicht eigenmächtig handeln, denn es gab schon Vermieter, die keine Schutznetze dulden. Daher immer vorher fragen, ob die Anbringung eines Katzenschutznetzes erlaubt ist.

Aussichtsplatz und Klettermöglichkeiten

Egal wie groß der Balkon ist – selbst der kleinste Balkon kann zum Abenteuerspielplatz werden, wenn die Katze alles im Blick hat. Kein Wunder, dass Samtpfoten einen erhöhten Aussichtsplatz lieben. Hier können sie entspannen, spielen und beobachten – am besten halb in der Sonne, halb im Schatten.

Zum Herumklettern eignen sich einfache Stämme aus dem Wald, die fest an der Wand verankert sind. Diese werden von Katzen ebenso mit Vorliebe genutzt, um sich ordentlich die Krallen abzuwetzen. Eine Katzenleiter oder eineKatzentreppe können den Aufstieg erleichtern und bringen zusätzlichen Kletterspaß und Abwechslung.

Für ausreichend Frischwasser sorgen

Was wäre ein Katzenparadies ohne eine kleine Minibar? Gerade im Sommer sollte eine Katze auch auf dem Balkon ausreichend frisches Wasser zur Verfügung haben. Als Fressen eignet sich Trockenfutter besser als Nassfutter, da es auch bei starker Sonne und Hitze nicht so schnell verdirbt. Wer einen großen Balkon hat, kann seiner Katze auch einen Sandkasten oder Wasserarrangements zur Verfügung stellen. Diese bringen zusätzlichen Katzenspaß, sodass Langeweile erst gar nicht entstehen kann.

Die richtigen Balkonpflanzen

Ein prächtiger Balkon voller blühender Pflanzen ist das eine, eine gesunde Katze das andere. Da viele Balkonpflanzen für Katzen giftig sind, sollte man immer auf Nummer sicher gehen und sich genau informieren, ob die Pflanzen für Katzen auch tatsächlich ungiftig sind. Nicht schädlich sind zum Beispiel wohlriechende Gewürzkräuter wie Lavendel, Salbei, Thymian und Minze, zu empfehlen ist vor allem Katzengras – ein gern gesehener Knabberspaß, der außerdem noch die Verdauung fördert und den Samtpfoten dabei hilft, lästige Haarballen loszuwerden.

Katzenklappen als Alternative

Was bringt das schönste Katzenparadies auf dem Balkon, wenn die geliebte Samtpfote es nicht nutzen kann, weil die Besitzer nicht zuhause sind? Aussperren ist natürlich keine Alternative, eine Katzenklappe hingegen schon. So haben Katzen jederzeit die Wahl zwischen Drinnen und Draußen – auch dann, wenn Frauchen und Herrchen nicht da sind. Doch auch in diesem Fall sollte man erste vorher den Vermieter fragen, sonst ist der Ärger vorprogrammiert.

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