Haustiere verschönern das Leben von Menschen auf vielfältige Weise. Im Laufe der Zeit entsteht meist eine innige Freundschaft. Wird der animalische Partner krank, ist natürlich ein Besuch beim Tierarzt fällig. Je nach Befund kann eine Behandlung Tausende Euros verschlingen. Damit Sie keine teure Rechnung begleichen müssen, sollten Sie sich an diese Tipps halten.

Das Haustier gut versichern

Wenn der Schmusekater erkrankt, ist die Sorge groß. Kann nur eine Operation Abhilfe schaffen, nehmen die Kosten beim Tierarzt erhebliche Ausmaße an. Eine Möglichkeit ist eine Versicherung für Katzen. Diese übernimmt im Ernstfall die Kosten für Behandlungen und verhindert einen wirtschaftlichen Bankrott. Versicherungen für das Haustier werden immer beliebter. Auch Hunde, Nagetiere und Reptilien lassen sich per Vertrag absichern. Die Tiere dürfen meist nicht jünger als zwei Monate sein und ein gewisses Alter nicht überschreiten. Insbesondere junge Katzen und Hunde sollten versichert werden. Liegt bereits eine Erkrankung vor, fallen die Beiträge deutlich höher aus.

Den Tierarzt nach Rabatt fragen

Der Mediziner für das Haustier berechnet seinen Tarif gemäß der Gebührenordnung für Tierärzte. Daran müssen sich die Fachleute halten, allerdings handelt es sich bei dem gesetzlich vorgegebenen Wert nur um den Grundtarif. Der Tierarzt darf den Betrag um das Dreifache erhöhen, sofern Mehraufwand und besondere Umstände anliegen. Wenn Ihr Geldbeutel nicht viel hergibt, sollten Sie deshalb nach einem Angebotspreis fragen. Stellen Sie eine schwierige finanzielle Lage offen dar. Eine Vortäuschung falscher Tatsachen ist nicht ratsam.

Lieber nicht am Wochenende oder in der Nacht zum Tierarzt

Wenn Sie mit Ihrem Haustier am Wochenende oder in der Nacht zum diensthabenden Notarzt gehen, zahlen Sie dafür drauf. Wenn es die Gesundheit des Tieres zulässt, sollten Sie also besser zu den normalen Öffnungszeiten des ausgebildeten Mediziners vorstellig werden. Außerhalb der gängigen Praxiszeit wird nicht selten das Doppelte und mehr berechnet. Geht es dem Haustier zusehend schlechter, sollte nicht bei den Kosten gespart werden. Kleine Leiden lassen sich auch mal einen Tag aushalten.

Durch eine gute Pflege die Tierarztkosten gering halten

Damit das Tier erst gar nicht an einer schweren Erkrankung leiden muss, sollte es eine optimale Pflege genießen. Ein tiergerechtes Zuhause und die passende Ernährung spielen eine wichtige Rolle, wenn es um die Gesundheit von Hund, Katze und Kaninchen geht. Außerdem lässt sich mit Unterhaltung und Zuneigung das Wohlbefinden des animalischen Freundes steigern. Einzeltiere müssen besonders gut beschäftigt werden. Ein regelmäßiger Besuch der Tierarztpraxis kann sich im Laufe des Tierlebens rentieren. Damit lassen sich Erkrankungen früh erkennen und schwere Vorläufe oftmals vermeiden.

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  • Haustiere verschönern das Leben: @New Africa 294950610