Tipps für eine bewusste Katzenernährung – Natürlichkeit ist Trumpf

Naturkost ist der neue Trend in der Tiernahrung, doch das Thema ist auch komplex. Hier finden Sie Tipps für Ihren Stubentiger.

Wir Menschen ernähren uns auch viel bewusster als noch vor einigen Jahrzehnten. Regionale und frische Produkte kommen auf den Tisch. Da soll das Haustier doch auch etwas von haben und im Napf naturbelassen Kost vorfinden. Fakt ist: Das Interesse von Herrchen und Frauchen an Inhaltsstoffen wird immer größer. Katzenliebhaber wollen wissen, was industriell verarbeitet wird. Naturkost-Hersteller agieren oft transparenter. Getreidefreie Produkte stehen im Fokus. Käuferinnen und Käufer haben hohe Ansprüche an die Qualität des Katzenfutters.

Wie wir Naturkost für die Katze hergestellt?
Insgesamt legen Hersteller Wert auf artgerechte Rezepturen. Zum Beispiel erhält die
Serie „Minkas Naturkost“ 68 % Huhn und Lachs. Der Fleischanteil ist besonders hoch, da es der natürlichen Ernährung entspricht. Produkte werden in Ostfriesland hergestellt und gemeinsam mit Tierärzten und Ernährungswissenschaftlern konzipiert. Getreide, Zucker und andere Konservierungsstoffe kommen nicht vor.

Katzen sind wählerische Esser
Eine Katze frisst noch lange nicht alles. Die süßen Fellknäuel können richtige Gourmets sein. Ob Pastete oder Futter mit Katzenminze: Auf dem Markt finden sich kreative Menüs.

Katzen sind Fleischfresser – nicht ohne Grund werden Mäuse gejagt. Früher versorgte der Schmaus die Katte mit wichtigen Nährstoffen wie die Aminosäure Taurin. Unsere Katzen stammen von der sogenannten Falbkatze ab, die in Nordafrika heimisch ist. Wie das liebste Tier der Deutschen vom Wild- zum Stubentiger wurde, lesen Sie auch hier.

In den alten Getreidelagern der Ägypter fand die Falbkatze zahlreiche Mäuse. Hauskatzen jagen Mäusen heute aus ihrem Instinkt heraus nach. Verspeist werden die kleinen Nager eher nicht, da es die Samtpfote gewohnt ist, aus dem Napf zu dinieren. Doch gelobt werden, wollen sie mit dem Fang trotzdem. Naturkost setzt bei der ursprünglichen Entwicklung der Tiere an. Nass- und Trockenfutter enthalten daher tierische Erzeugnisse wie Leber. Wichtig ist dabei ein hoher Anteil an Proteinen, so dass Katzen das Futter gut verdauen können.

Wussten Sie, dass Sie Ihre Samtpfote mit Zucker nicht locken können? Katzen schmecken ihn nämlich nicht. Im Futter sorgt der Zusatz aber oft für einen Karamellton.

Checkliste: Artgerechte Naturkost
Artgerechte Naturkost enthält folgende Punkte.
– Fette
– Proteine
– Mineralien
– Kohlenhydrate
– Natürliche Vitamine
– Taurin für Katzen

Besonders wichtig ist, dass alle Inhaltsstoffe des Futters von der Katze aufgenommen werden können. Dabei stehen die Basisstoffe im richtigen Verhältnis zueinander.

Schauen Sie sich das Gebiss der Katze an, das zeigt, dass wir es hier mit einem Raubtier zu tun haben. Die Abstammung ist nicht zu leugnen. Fleisch ist daher ein wichtiger Bestandteil des Katzenfutters. Vier scharfe Eckzähne oben und unten stehen bei der Katze für den Jagdinstinkt. Eine naturbelassene Kost gibt der Katze alles, was sie zu einem gesunden Knochenaufbau braucht.

Katzenfutter selbst herstellen: So geht es
So mancher Katzenhalter schwört auf eigene Kreationen. Wir haben ein Menü für Ihre Katze rausgesucht:
1x Hühnerbrüstchen in Butter weich dünsten
Klein schneiden
1 Esslöffel Teigwaren
1 Teelöffel Eigelb

Miteinander vermischen und servieren.

Weitere Tipps, wie Sie Leckerli für Katzen selber machen, finden Sie hier.

Bildquelle:

  • Natürliches Futter für Katzen: @Carola Schubbel 256141729