12,9 Millionen Katzen leben in deutschen Haushalten. Diese Katzenbesitzer wissen auch, dass Katzen nicht nur kuscheln, sondern auch kratzen können. Nicht immer ist dieser Kratzer so harmlos, wie er aussieht. Unter Umständen ist auch ein Arztbesuch notwendig.

Kratzer

Warum Katzen kratzen

Es gibt unterschiedliche Gründe dafür, warum eine Katze kratzt. Manchmal hat sie Schmerzen. Dann wieder fühlt sie sich einfach nur belästigt und manche Katzen haben es nicht anderes gelernt. Wer das Kratzen bei Katzenwelpen ignoriert, wird auch später von dem Tier gekratzt. Katzenbesitzer sollten also von Anfang an, Grenzen setzen.

Ein Hoffnungsschimmer für die, die es versäumt haben: Auch erwachsene Katzen können noch umerzogen werden. Ein klares Nein oder ein “Vor-die-Tür-setzen” nach dem Kratzen zeigen, dass das Verhalten nicht erwünscht ist. Dazu ist allerdings jede Menge Konsequenz wichtig.

Kratzer

Was tun bei einem Kratzer?

Wer doch mal gekratzt wird, sollte wissen, welche Wunden selbst versorgt werden können und welche Wunden von einem Arzt begutachtet werden sollten. Tiefe, blutende Kratzer – gerade von unbekannten Katzen – gehören zu einem Arzt. Er greift zu präventiven Maßnahmen gegen Tollwut, Bakterieninfektionen und Wundstarrkrampf.

Ist der Kratzer oberflächlich und wurde von der eigenen Katze zugefügt, genügt es, die Wunde und den angrenzenden Bereich mit Seife auszuwaschen, trocken zu tupfen und zu desinfizieren. Wund- und Heilsalben beschleunigen den Heilungsprozess und regenerieren die beschädigte Haut.

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