Er ist schön anzuschauen und tendenziell eher pflegeleicht – der Weihnachtsstern. War die dekorative Zimmerpflanze vor einigen Jahren noch schlicht knallrot mit grünen Blättern, gibt es sie heutzutage in den verschiedensten Farbvarianten und Größen.

Doch Vorsicht! Auch Katzen finden neue Zimmerpflanzen spannend und in diesem Fall kann dies fatal ausgehen. Der Weihnachtsstern gehört zu den Wolfsmilchgewächsen und ist daher hochgiftig für Tiere. Das gilt nicht nur für Katzen, auch Hunden und Vögeln bekommt die attraktive Pflanze alles andere als gut. Neugierig benagen unsere tierischen Freunde die frisch erworbene Deko-Pflanze, nicht ahnend, welche Konsequenzen dies für ihre Gesundheit haben kann.

„Zu den klassischen Vergiftungserscheinungen bei Tieren durch Weihnachtssterne gehören Erbrechen, Zittern, Speicheln und Muskelkrämpfe“, beschreibt Tierärztin Dr. Tina Hölscher von aktion tier e.V. die Symptome, wenn ein Tier Blätter des Weihnachtssterns verspeist hat. Später können sich Durchfall und Nierenversagen hinzu gesellen.

Daher muss schnellstmöglich ein Tierarzt aufgesucht werden, sobald die Giftaufnahme bemerkt wurde. „Zwei Stunden hat man Zeit um ein Mittel zu spritzen, damit das Tier sich erbrechen muss“, beschreibt die Veterinärin eine Notfallmedikation. So kann die Giftaufnahme in den Körper verhindert werden. Danach bleibt nur die symptomatische Behandlung.

Besser es kommt erst gar nicht so weit. Vorweihnachtliche Stimmung lässt sich auch ohne Weihnachtsstern erzeugen. Und jetzt ist es dafür doch ohnehin noch zu früh, oder? (aktion tier)

 

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