Guppys, Diskusfische oder Buntbarsche (siehe Foto) sind nicht nur für Kinder faszinierend. Sie ziehen auch Erwachsene in ihren Bann. Wissenschaftler fanden heraus, dass ein Aquarium mit Fischen auf die menschliche Psyche beruhigend und ausgleichend wirkt.

Bei der Entscheidung für eine Haustierart spricht für das Aquarium auch, dass hier kein tägliches Gassi gehen, Katzenklo reinigen oder Käfig ausmisten anfällt – wer diese Aufgaben übernimmt, ist in vielen Familien immer wieder ein Streitpunkt.

Wer ein Aquarium hat, muss zwar die technischen Geräte wie Filter, Heizstab, Thermometer und Beleuchtung im Auge behalten. Doch eine Reinigung des Beckens fällt nur alle paar Wochen an, ein Teil-Wasserwechsel etwa alle zwei Wochen. Diese Aufgaben liegen in den Händen der Eltern, die auch die Gesamtverantwortung übernehmen und ihre Kinder bei der Betreuung des Aquariums unterstützen.

Tägliche Aufgabe der Kinder kann es sein, mit Anleitung der Eltern die Fische zu füttern. Denn: Bei Fischen ist die Gefahr des Überfütterns groß. Sie brauchen nur minimale Mengen, ein Zuviel schadet und verkürzt ihre Lebensdauer. Wichtig ist, sich im Fachhandel umfassend beraten zu lassen, damit die Wasserbewohner artgerecht gehalten werden können.

Für Familien, die in die Aquaristik einsteigen wollen, eignen sich zum Beispiel Fischarten wie Guppys. Damit sie sich nicht unkontrolliert vermehren, ist eine rein männliche Guppygruppe am besten geeignet. Die Männchen sind zudem farbenprächtiger als die Weibchen. Auch Neonfische oder Salmler passen in ein buntes Gemeinschaftsaquarium.

Zur notwendigen Beckengröße sollte man sich beim Fachhändler informieren. Was bei der Anschaffung eines Familien-Aquariums zu beachten ist, erfährt man in vielen Online-Ratgebern zum Thema Aquaristik.

Bildquelle:

  • butterfly cichlid 385393_1280: © Pixabay