Damit sich Nager und Kaninchen bester Gesundheit erfreuen, muss das Futter dieser Kleintiere gut verwertbare Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Kleintierhalter sollten deshalb wissen, worauf bei der Ernährung von Hamstern, Meerschweinchen, Kaninchen und Co zu achten ist.

Von Natur aus sind Zwerg- oder Goldhamster, Meerschweinchen, Mäuse, Ratten und Kaninchen so beschaffen, dass sie sich ihr Lieblingsfutter in der freien Wildbahn suchen: Kräuter, Gräser und Sämereien, die voller gut verwertbarer Vitamine und Mineralstoffe stecken. Manche Kleintiere fressen auch Insekten, die zusätzlich tierische Eiweiße liefern. Dadurch decken sie auf natürliche Weise ihren vielseitigen Bedarf an Nährstoffen.

Bei Kleintieren, die zu Hause gehalten werden, ist es jedoch nicht ganz einfach, das ganze Jahr über artgerechtes Futter anzubieten. Daher sollte jeder Tierhalter genau wissen, was sein Tier braucht und was es fressen darf. Meerschweinchen beispielsweise können in ihrem Körper selbst kein Vitamin C herstellen, Ratten hingegen schon. Wenn im Winter durch die Lagerung der Vitamin-C-Gehalt von Obst und Gemüse nachlässt und frische Kräuter nicht zu haben sind, können z.B. tropfenweise verabreichte Nahrungsergänzungsmittel den Bedarf ergänzen. Man sollte jedoch immer auf die richtige Dosierung der Vitamine achten.

Wer sein Meerschweinchen oder Kaninchen mit Grünzeug aus dem Garten füttert, sollte immer Bio-Pflanzen verwenden, die nicht in Straßennähe wachsen und von einer pestizidfreien, nicht gedüngten Wiese stammen.

Weitere Infos zum Thema artgerechte Ernährung von unterschiedlichen Kleinnagern bietet z.B. der aktuelle Fressnapf-Ratgeber. (Fressnapf)

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  • Kaninchen_26986: © Fressnapf/Ulrike Schanz