Zahnprobleme machen auch vor Kaninchen keinen Halt – auch wenn ihre Zähne immer wieder nachwachsen. Ein Kaninchengebiss hat 28 Zähne, die durch das Schneiden und Mahlen von Futter beständig abgerieben werden.

Damit das Verhältnis zwischen Zahnwuchs und Zahnabrieb stimmt, muss auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden. Besonders empfehlenswert: mahlintensive Nahrung wie Heu und Grünfutter wie z.B. Kräuter, Gräser und Zweige.

„Nur in seltenen Fällen sind Zahnprobleme vererbt. Die Ursachen liegen meist bei falschem Futter oder Fressunlust“, erklärt Birgitt Thiesmann von der Tierschutzstiftung Vier Pfoten. Kaninchen sind auf besonders faserreiches Futter angewiesen, denn sonst nutzen sich die Zähne nicht ab.

Die Folgen reichen von übermäßig langen Zähnen bis hin zu Zähnen, die durch die Backentaschen wachsen.„Kaninchenliebhaber sollten ihre Tiere gut beobachten. Wenn das Kaninchen aus dem Maul riecht oder an Gewicht verliert, sollte man umgehend den Tierarzt aufsuchen. Auch wenn das Kaninchen nur noch die weichen Bestandteile seines Futters fressen mag, muss der Halter reagieren und die Ursachen abklären lassen“, mahnt Thiesmann.

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